Ein Historiker sagte: “In der parlamentarischen Monarchie kann der Monarch die Regierung nicht absetzen und hat allgemein kaum Einfluss auf die Staatsgeschäfte, um die sich vielmehr Regierung und Parlament kümmern. Im Wesentlichen repräsentiert der parlamentarische Monarch nur noch.”
Herr Kah sagte: “Ach, das erinnert mich strukturell doch sehr an die gegenwärtigen Zustände. In der plutokratischen Demokratie können die Bürger die Regierung dem Inhalt nach auch nicht absetzen, bestenfalls die Regierungsköpfe abwählen. Die Bürger haben allgemein kaum Einfluss auf die Staatsgeschäfte, um die sich vielmehr Lobbyisten und Plutokraten kümmern. Im Wesentlichen repräsentieren die demokratischen Bürger nur noch. – Endlich hat sich ein langgehegter Wunsch verwirklicht: Der Bürger ist König.”
(Berlin, 29. Januar 2012)
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Hervorragend ausgearbeitet !! :-)))
Köstlich – diese Ironie natürlich n u r. Aber d i e ist wirklich köstlich.
Ansonsten erinnert mich das an die Realität der Regierung in Baden-Württemberg außerordentlich!
(Der frühere Bahnhofsvorsteher in Stuttgart und – ganz früher – einmal CDU-Wähler ganz bitter: “Warum haben wir Mappus eigentlich abgewählt?”
Liebe Grüße
Helmut
Vielen Dank Euch beiden für die netten Kommentare! :-)
Eine sehr treffende Analyse ;-)! Jetzt verstehe ich, warum so viele unserer BürgerInnen sich statt um Politik hauptsächlich das Leben gekrönter Häupter kümmern – das sind doch ihresgleichen, wenn sie selber Könige sind! Ich werde nie mehr über die Yellow-Press-LeserInnen lästern… :-D
Ein sehr passender Gedanke! :-)